Bücherregal Sandy Mercier

Über die Autorin Sandy Mercier

Sandy Mercier, wurde 1986 in Berlin geboren, wo sie heute als freiberufliche Schriftstellerin arbeitet. Nach einigen Jahren in einer Kanzlei, gefolgt von der Arbeit in einer Menschenrechtsorganisation hat sie sich mit der Veröffentlichung ihres ersten Krimi-Thrillers „Die Todesküsserin“ ihren lang gehegten Traum vom Schreiben verwirklicht.
„Ich brauche das Schreiben, um zu leben. Eine Leidenschaft, die mir mehr hilft, als alles andere auf der Welt. Und wenn ich dann mit meinen Worten auch nur einen einzigen Menschen berühre, habe ich schon mehr erreicht, als in meinem alten Leben.“
Sandy Mercier schreibt auch unter dem offenen Pseudonym Jule Pieper „Das Buch deines Lebens“

Quelle: Amazon

1. Die Todesküsserin

Klappentext:

„Wie du mir, so ich dir …“
Ein Mann wird tot aufgefunden. Er wurde brutal gefoltert, und auf seiner Stirn prangt der rote Lippenstiftabdruck eines Kusses.
Kommissarin Tanja Müller soll sich dem Fall der „Todesküsserin“ annehmen, der sie schnell an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. Denn ins Visier der Medien gerät ausgerechnet ihre beste Freundin, und weitere Morde folgen.
Hat die psychisch kranke Emma tatsächlich etwas mit den grausamen Taten zu tun?
Plötzlich steht Tanja vor einer tödlichen Entscheidung.

Weitere Informationen
Einzelband
Genre: Krimi-Thriller
ISBN: 978-3748181361

Meinung

Gleich zu Anfang muss ich sagen: Ich bin etwas hin und hergerissen von dem Buch. Einerseits mag ich das Cover total gerne – es ist clean, prägnant und super passend. Außerdem  ist es sehr unterhaltsam geschrieben, man fliegt geradezu durch die Seiten. Andererseits fand ich das Buch ab der Mitte etwas zäh. Wenn ich ein Krimi oder Thriller lese, bin ich nicht so ein Freund von Herzensangelegenheiten. Das Ganze hin und her mit Chris war für mich daher unnötig und machte mir die Protagonisten mitunter sogar unsympathisch und besonders am Ende, als sich alle Puzzleteile schon zusammen fügten, kann ich Tanjas Handlungsweise nicht verstehen und finde sie noch unprofessioneller, als ihre emotionalen Zusammenbrüche. Außerdem war nach dem zweiten Mord für mich klar, wer für die Morde verantwortlich war, wodurch der Reiz der Geschichte etwas flöten ging.

Dennoch ist der Roman gut gemacht und ich denke, dass andere Leser das ggf. anders wahrnehmen und auch bis zum Ende spannend finden. Daher gebe ich trotzdem tolle Vier von Fünf Punkte für den flüssigen Schreibstil und der gute Einsatz von Show-Elementen. Besonders die Verhöre waren hier sehr gut beschrieben. Ich fand mich gut unterhalten, auch wenn ich mir mehr Verstrickungen und weniger Liebesdrama gewünscht hätte.

 

2. Anthologie „Entzünde den Funken‘‘

»Hilfsbereitschaft hat viele Gesichter.
Ob missmutiger Superheld, überforderte Psychologin oder verängstigter Marienkäfer – bei uns erfährt jeder Hilfe. In unseren fantastischen und belletristischen Geschichten entstauben wir die Bedeutung des Wortes Hilfsbereitschaft. Sie erfahren in diesem Benefizband, welche kreativen Ideen unsere Alltagshelden umsetzen.
Folgen Sie uns in eine neue Welt des sozialen Engagements, denn mit dem Kauf dieses Buches spenden Sie automatisch an soziale Projekte in Deutschland.«

Mehr dazu erfahren Sie auf der Homepage: hilfsbereitschaft.wordpress.com

Kurzgeschichte Sonja 2.0

Witzigerweise geht es auch in dieser Kurzgeschichte, um eine eigentlich starke Frau, die sich von ihrer toxischen Beziehung lösen muss, wie bei der Todesküsserin. Doch hier kommt die bereits verstorbene Oma ins Spiel, die Sonja und auch deren Mutter lehrt, ihr Leben so zu leben, dass sie glücklich werden.
„Ich glaube, sie wollte uns sagen, dass wir anfangen sollen, uns selbst zu lieben.“
Die Geschichte hat eine wunderbare Message: „Hör auf, ständig an dir zu zweifeln, sonst machen das auch die anderen.“ – Geh deinen Weg, denn: „Wir haben doch nichts zu verlieren […]“