Ausschreibungen

Durch das Nornennetz und dessen Autorinnen bin ich irgendwie auf den Geschmack von Ausschreibungen gekommen. Für mich stand beim Autorendasein immer das Schreiben von Romanen im Vordergrund und wenn ich ehrlich bin, fand ich die Teilnahme an Ausschreibungen irgendwie sinnlos. In meinem Kopf war stets die Frage: Wozu? Ich will doch einen Roman schreiben. Allerdings schließt das eine das andere nicht aus.
Thomas Williams hat dazu im Schreibnachtmagazin einen schönen Artikel für Euch verfasst: Ausschreibungen Pro&Contra
Jetzt hab ich also meinen ersten Roman fertig, sogar schon drei weitere in den Startlöchern (kreativer Chaoskopf) und das Thema Verlagsbewerbung und Agenturen stehen vor der Tür. Und eins wird da schnell klar: Es geht wieder und wieder um das Thema Bekanntheitsgrad.
Bei mir war das erste Problem: Was schreib ich in die Autorenvita?
Dass ich bei der Abizeitung mitgeholfen habe, interessiert jawohl niemanden, dass ich eine Zeitlang als Filmkritikerin für eine Onlineplattform geschrieben habe, passt vielleicht schon eher, aber trotzdem ist das doch irgendwie armselig. Gut, ich veröffentliche einige meiner Stories bei Sweek.de und auch eine bei einer Aktion übers Nornennetz, aber auch das finde ich „nicht genug“.
Also begann ich jetzt Anfang des Jahres mich mit dem Thema Ausschreibungen auseinanderzusetzen. Momentan steht auf dem Plan: „Bienen oder die verlorene Zeit“ vom Art-Skript-Phantastik-Verlag    – Einsendeschluss 31. Juli 2018
Bei welchen Ausschreibungen macht ihr mit? Und was haltet ihr vom Thema Ausschreibungen?